| Berufsbezeichnung | Einstiegsgehalt | Durchschnittsgehalt |
|---|---|---|
| Psychosomatiker | ca. 6.700 € brutto | ca. 8.100 € brutto |
1. Einstiegsgehalt: Wie viel verdient ein Psychosomatiker am Anfang?
Durchschnittliches Einstiegsgehalt
Wenn Du Deine Tätigkeit als Facharzt für Psychosomatik und Psychotherapie beginnst, liegt Dein Einstiegsgehalt im öffentlichen Dienst bei durchschnittlich etwa 6.700 Euro brutto im Monat, das entspricht einem Jahresgehalt von ca. 80.000 Euro.
Je nach Träger (Uniklinik, kommunales Krankenhaus, private Klinik) kann Dein Einstiegsgehalt auch zwischen 80.000 und 103.000 Euro jährlich schwanken. Mit weiteren Berufsjahren steigst Du automatisch in höhere Tarifstufen auf. In leitenden Positionen sind später sogar außertarifliche Vereinbarungen möglich.
2. Gehaltsentwicklung: Wie steigt das Einkommen als Psychosomatiker?
Dein Gehalt wächst mit Deiner Berufserfahrung, sowohl durch automatische Stufenaufstiege im Tarifvertrag als auch durch Karrieresprünge:
- Als Oberarzt verdienst Du zwischen 100.000 und 115.000 Euro brutto jährlich.
- Als leitender Oberarzt oder stellvertretender Chefarzt kommst Du auf 118.000 bis 127.000 Euro im Jahr.
- In außertariflichen Positionen kannst Du durch Verhandlungen auch darüber hinaus verdienen.
3. Gehaltsunterschiede: Diese Faktoren beeinflussen das Einkommen als Psychosomatiker
Regionale Unterschiede
Wie bei fast allen ärztlichen Berufen variiert Dein Einkommen regional: In westdeutschen Bundesländern und Großstädten ist das Gehalt in der Regel höher als im ländlichen Raum oder in ostdeutschen Regionen.
Einrichtungsart
Ob Du in einem kommunalen Krankenhaus, an einer Universitätsklinik oder in einer privaten Einrichtung arbeitest, spielt ebenfalls eine große Rolle. Öffentliche Häuser zahlen nach Tarif, private Kliniken können sowohl darunter als auch darüber liegen, abhängig vom individuellen Vertrag
Spezialisierungen
Sonderqualifikationen wie z. B. in Schmerztherapie, Verhaltenstherapie oder psychosomatischer Onkologie können Dir helfen, Zugänge zu besser bezahlten Positionen oder Zusatzverträgen zu erhalten. Auch Managementerfahrung oder Lehrtätigkeit kann das Gehalt positiv beeinflussen.
4. Was verdient ein Psychosomatiker in eigener Praxis?
Wenn Du Dich mit einer Praxis oder in einer Gemeinschaftspraxis niederlässt, hängt Dein Einkommen stark von Deiner wirtschaftlichen Aufstellung ab. Du musst Ausgaben wie Miete, Personal, Versicherungen und Ausstattung gegenrechnen.
Nach Abzug aller Kosten bleibt Dir im Schnitt ein jährlicher Reinertrag von rund 155.000 Euro brutto – das entspricht etwa 12.900 Euro pro Monat. Damit verdienst Du deutlich mehr als angestellte Kolleginnen und Kollegen, trägst aber auch unternehmerisches Risiko.
5. Lohnt sich der Beruf als Psychosomatiker finanziell?
Ja, die Spezialisierung auf Psychosomatik ist finanziell attraktiv, besonders in der Selbstständigkeit. Auch als angestellter Arzt profitierst Du von einem guten Einstiegsgehalt, geregelten Arbeitszeiten (kaum Schicht- oder Nachtdienste) und planbaren Karrierepfaden. Wenn Du Dich für eine eigene Praxis entscheidest, kannst Du im besten Fall ein sehr hohes Einkommen erzielen.
Der Beruf lohnt sich also sowohl finanziell als auch in Hinblick auf die Work-Life-Balance – gerade im Vergleich zu anderen Fachrichtungen mit höherem Stress- und Zeitdruck.

Daphne Morbach
Daphne Morbach hat ihren Bachelor in Regionalstudien Lateinamerika und Sozialwissenschaften an der Universität zu Köln abgeschlossen. Sie bringt journalistische Erfahrung, ein gutes Gespür für gesellschaftliche Themen und Freude am Schreiben mit. Besonders gern recherchiert und formuliert sie verständliche Inhalte zu komplexen Fragen rund um Bildung, Studium und internationale Perspektiven.
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