Gehalt

Was verdient man als Rheumatologe?

Von Daphne Morbach2 Min. Lesezeit
Rheumatologe untersucht Handgelenke eines Patienten – Gehalt als Rheumatologe
Berufsbezeichnung Einstiegsgehalt Durchschnittsgehalt
Rheumatologe ca. 7.350 € brutto ca. 8.700 € brutto

1. Einstiegsgehalt: Wie viel verdient ein Rheumatologe am Anfang?

Durchschnittliches Einstiegsgehalt

Zum Einstieg kannst Du als Facharzt oder Fachärztin für Innere Medizin und Rheumatologie mit einem Jahresgehalt von etwa 88.200 Euro brutto rechnen. Das entspricht einem monatlichen Bruttogehalt von ca. 7.350 Euro. Dieses Einstiegsgehalt bezieht sich auf eine Tätigkeit im Angestelltenverhältnis, beispielsweise in einer Klinik.

Die genaue Einstufung richtet sich nach dem geltenden Tarifvertrag der jeweiligen Einrichtung. Unterschiede zwischen den gängigen Tarifverträgen liegen in der Regel bei maximal 200 Euro pro Monat.

2. Gehaltsentwicklung: Wie steigt das Einkommen als Rheumatologe?

Im Verlauf Deiner Karriere steigt Dein Gehalt deutlich. Schon nach fünf Jahren Berufserfahrung kann sich Dein monatlicher Verdienst um etwa 1.500 Euro erhöhen. Wenn Du in eine Leitungsposition aufsteigst wird das Gehalt nicht mehr tariflich festgelegt, sondern individuell verhandelt. In diesen Positionen sind noch einmal deutlich höhere Einkommen möglich.

Zusätzlich kannst Du durch Nacht-, Schicht- und Wechseldienste Zuschläge erhalten, die Dein monatliches Gehalt erhöhen.

3. Gehaltsunterschiede: Diese Faktoren beeinflussen das Einkommen als Rheumatologe

Regionale Unterschiede

Auch bei Rheumatologen variiert das Einkommen je nach Bundesland. In wirtschaftlich stärkeren Regionen oder Großstädten fällt der Reinertrag einer Praxis meist höher aus als in strukturschwächeren Gebieten.

Art der Anstellung Ob Du als angestellter Arzt arbeitest oder eine eigene Praxis führst, macht einen großen Unterschied. Während Tarifverträge ein verlässliches Gehaltsmodell bieten, hast Du als Selbstständiger größere Einkommensspielräume, trägst aber auch das wirtschaftliche Risiko.

4. Was verdient ein Rheumatologe in eigener Praxis?

Als niedergelassener Facharzt für Innere Medizin und Rheumatologie kannst Du mit einem durchschnittlichen monatlichen Reinertrag von rund 17.400 Euro brutto rechnen. Allerdings musst Du davon auch Betriebskosten wie Personalgehälter, Miete, Ausstattung und weitere laufende Ausgaben abziehen.

Dein tatsächlicher Gewinn hängt stark von der Region, der Anzahl Deiner Patienten und dem angebotenen Leistungsspektrum ab. Trotzdem gilt die Selbstständigkeit in der Rheumatologie als lukrative Option.

5. Lohnt sich der Beruf als Rheumatologe finanziell?

Ja – sowohl im Angestelltenverhältnis als auch mit eigener Praxis sind die finanziellen Aussichten in der Rheumatologie attraktiv. Besonders bei selbstständiger Tätigkeit kann Dein monatlicher Gewinn deutlich über dem Durchschnitt liegen. Entscheidest Du Dich für eine Karriere im Krankenhaus, kannst Du durch Berufserfahrung, Zusatzdienste und einen Aufstieg in leitende Funktionen Dein Gehalt ebenfalls stetig steigern.

Über die Autorin

Daphne Morbach

Daphne Morbach hat ihren Bachelor in Regionalstudien Lateinamerika und Sozialwissenschaften an der Universität zu Köln abgeschlossen. Sie bringt journalistische Erfahrung, ein gutes Gespür für gesellschaftliche Themen und Freude am Schreiben mit. Besonders gern recherchiert und formuliert sie verständliche Inhalte zu komplexen Fragen rund um Bildung, Studium und internationale Perspektiven.

Alle Artikel von Daphne →