Facharztausbildung

Facharzt für Innere Medizin

Von Michelle Sobisch11 Min. Lesezeit
Facharztausbildung Innere Medizin: Arzt in Weiterbildung in der Klinik

Die Facharztausbildung für Innere Medizin bildet das Herzstück der medizinischen Versorgung. Dieses Fachgebiet dringt tief in die komplexen Systeme des menschlichen Körpers ein und versucht Zusammenhänge zu erkennen. Gerade in dieser Ausbildung geht es nicht um die einzelnen Organe, sondern um den ganzen Menschen. Demnach sind Internisten echte Allrounder in der Medizin.

Was macht ein Facharzt für Innere Medizin ?

Ein Facharzt für Innere Medizin beschäftigt sich insbesondere mit der Vorbeugung und (Früh-)Erkennung von Krankheiten. Zu den Behandlungsformen gehören die konservative und interventionelle Therapie sowie die Rehabilitation und Nachsorge. Ein Internist beschäftigt sich mit den Atmungsorganen, dem Herz und Kreislauf, den Verdauungsorganen, den Nieren und ableitenden Harnwegen, dem Blut und blutbildenden Organen, dem Gefäßsystem, dem Stoffwechsel und Hormonsystem, dem Immunsystem, dem Stütz- und Bindegewebe, den Infektionskrankheiten und Vergiftungen, soliden Tumoren sowie mit hämatologischen Neoplasien. Weitere Schwerpunkte in dieser Facharztausbildung liegen in der allgemeinen Gesundheitsförderung und in der ganzheitlichen körperlichen, psychischen sowie sozialen Betreuung des Patienten. Insbesondere arbeitet ein Facharzt für Innere Medizin oft mit anderen Berufsgruppen oder Institutionen zusammen. Als zukünftiger Facharzt für Innere Medizin kannst Du in Kliniken oder Krankenhäusern arbeiten. Hier kannst Du beispielsweise auf internistischen Stationen, auf der Intensivstation oder auch in der Notaufnahme tätig sein. In Universitätskliniken werden die Tätigkeiten eines Internisten oftmals mit der Lehre und der Forschung kombiniert. Solltest Du eine Zusatzqualifikation erwerben, wäre auch eine Tätigkeit in einer Fachklinik möglich. Auch Rehabilitationskliniken wie beispielsweise Kliniken für Herz-Kreislauf- oder Stoffwechselerkrankungen können in Betracht gezogen werden. Du kannst jedoch auch eine eigene Praxis für Innere Medizin gründen oder einer Gemeinschaftspraxis beitreten. Sollen die Forschung und Lehre im Fokus Deiner Tätigkeiten stehen, kannst Du ebenfalls an einer medizinischen Fakultät tätig sein oder verschiedene Forschungsinstitute mit Deinem Fachwissen bereichern. Des Weiteren kannst Du im öffentlichen Gesundheitsdienst und in der Verwaltung sowie in der Pharmaindustrie oder in der Betriebsmedizin arbeiten. Demnach hat das Fachgebiet für Innere Medizin eine umfassende Bedeutung für die allgemeine Medizin. Dieser Fachbereich folgt einem ganzheitlichen Ansatz und betrachtet den Menschen als Einheit. Es werden komplexe Zusammenhänge und Wechselwirkungen zwischen Organen und Systemen analysiert. Hierbei steht bei Internisten insbesondere die Diagnostik im Fokus. Sie stellen komplexe Diagnosen und koordinieren weiterführende Behandlungen. Bei gesundheitlichen und unklaren Beschwerden sind Fachärzte für Innere Medizin die erste Ansprechperson. Ohne die Innere Medizin kann ein funktionierendes Gesundheitssystem nicht gewährleistet werden.

Wie wird man ein Facharzt für Innere Medizin ?

Um ein Facharzt für Innere Medizin zu werden, benötigst Du zunächst ein erfolgreich abgeschlossenes Medizinstudium. Nachdem Du die Approbation (staatliche Zulassung) erlangt hast, folgt die Facharztausbildung für die Innere Medizin. Nach der Weiterbildungsordnung für Innere Medizin der Ärztekammer Nordrhein dauert diese Facharztausbildung insgesamt 60 Monate bei einem Weiterbildungsbefugten an einer Weiterbildungsstätte (§ 5 Abs.1 S.1 WBO). Davon können 36 Monate in der stationären Basisweiterbildung im Gebiet Innere Medizin und 24 Monate in der stationären Weiterbildung in Innerer Medizin abgeleistet werden. Von diesen 24 Monaten können dann sechs Monate in der internistischen Intensivmedizin verbracht werden. Du kannst die internistische Intensivmedizin jedoch auch während der Basisweiterbildung umfassend kennenlernen. Alternativ können 24 Monate der stationären Weiterbildung in den Facharztkompetenzen 13.1 bis 13.9 (Innere Medizin, Innere Medizin und Angiologie, Innere Medizin und Endokrinologie und Diabetologie, Innere Medizin Gastroenterologie, Innere Medizin und Hämatologie und Onkologie, Innere Medizin und Kardiologie, Innere Medizin und Nephrologie, Innere Medizin und Pneumologie, Innere Medizin und Rheumatologie) in mindestens zwei verschiedenen Facharztbereichen abgeleistet werden. Davon können wiederum sechs Monate in der internistischen Intensivmedizin verbracht werden. Werden im Gebiet Innere Medizin zwei Facharztkompetenzen erworben, so beträgt die gesamte Weiterbildungszeit mindestens acht Jahre.

Inhalte der Facharztausbildung für Innere Medizin

Zunächst erfolgt in der Facharztausbildung für Innere Medizin die Basisweiterbildung. Hier steht der Erwerb von Kenntnissen, Erfahrungen und Fertigkeiten in der Erkennung und Behandlung verschiedenster Krankheiten im Mittelpunkt. Zu den Krankheiten gehören infektiöse und nicht infektiöse Krankheiten, Krebserkrankungen, Allergien, Immunerkrankungen sowie Stoffwechselerkrankungen. Zudem lernst Du wie Du mit psychosomatischen Beschwerden bei Patienten umgehen musst. Außerdem wirst Du mit der palliativmedizinischen Betreuung schwerkranker Patienten, der Krisenintervention und der Suchtberatung vertraut gemacht. Zu Deinen alltäglichen Aufgaben zählen insbesondere die Gesundheitsberatung und Früherkennung von Krankheiten, die Nachsorge und Rehabilitationsplanung, die Bewertung von Arbeits- und Leistungsfähigkeit sowie vielfältige Vorsorgeuntersuchungen. Du sammelst spezielle Fachkenntnisse in den Grundlagen der Tumortherapie, der medikamentösen Therapie, der Humangenetik und in der intensivmedizinischen Basisversorgung. Des Weiteren wirst Du auf die Erkennung und Behandlung akuter Notfälle geschult und führst lebensrettende Maßnahmen durch. Im Rahmen moderner Diagnostik und Therapie kommen zahlreiche bewährte Verfahren zum Einsatz. Dazu zählen beispielsweise das EKG oder das Langzeit-EKG sowie die Langzeit-Blutdruckmessung. Lungenfunktionstests, Ultraschalluntersuchungen von verschiedenen Organen sowie Punktions- und Kathetertechniken gehören ebenfalls zum Behandlungsspektrum. Auch Infusions- und Transfusionstherapien finden im Ramen der Facharztausbildung Anwendung. Darüber hinaus werden zusätzlich zur Basisweiterbildung weitere Kenntnisse, Erfahrungen und Fertigkeiten erworben. Du lernst die interdisziplinäre Zusammenarbeit kennen und empfiehlst spezielle Weiterbehandlungen und schlägst Deinen Patienten in diesem Zusammenhang chirurgische, strahlentherapeutische und nuklearmedizinische Maßnahmen vor. Insbesondere beschäftigst Du Dich in diesem Teil der Ausbildung intensiv mit den Gefäßerkrankungen, den Stoffwechselstörungen, dem Verdauungssystem, den Bluterkrankungen, den Herz- und Kreislauferkrankungen, den rheumatischen Erkrankungen sowie mit den Infektionskrankheiten. Hierbei wirst Du mit anspruchsvollen diagnostischen Verfahren konfrontiert werden. Du gewinnst praktische Erfahrungen in der Echokardiographie, der Doppler-/Duplex-Sonografie (Herz & herznahe Gefäße), der Bronchoskopie, der Ösophago-Gastro-Duodenoskopie (Magenspiegelung, inklusive Notfallmaßnahmen, PEG) sowie in der unteren Intestinoskopie (inklusive Blutstillung, Proktoskopie).

Ablauf und Stationen der Weiterbildung

Der Ablauf und die Stationen der Weiterbildung variieren je nach Klinik. Allerdings wird häufig ein rotierendes System gewählt, um alle relevanten Bereiche abzudecken. Die Weiterbildung zum Facharzt für Innere Medizin kann beispielsweise in der Med. Klinik, Ev. Jung-Stilling-Krankenhaus Siegen erfolgen und sieht wie folgt aus: Laut dem Curriculum für die Facharztweiterbildung für Innere Medizin beginnst Du in den ersten drei Jahren mit der Basisweiterbildung. Zunächst erfolgt ein Einführungskurs im Bereich der Struktur und der Organisation. Zudem lernst Du die Abläufe der medizinischen Klinik allumfassend kennen. Dir werden alle Aufgaben und Pflichten eines Stationsarztes näher gebracht. Du lernst die Grundzüge der Dokumentation kennen und fasst Arztbriefe unter Anleitung ab. In der zweiten bis vierten Woche erfolgt die Einführung in die Patientenbetreuung. Ab der fünften Woche wirst Du sodann in den Stationsdienst eingesetzt. Du beschäftigst Dich insbesondere mit der Anamneseerhebung, dem körperlichen Befund, Blutentnahmen, der Abfassung von Entlassungsberichten, der Labordiagnostik sowie der Sonographie des Abdomens. Außerdem nimmst Du an Abteilungsbesprechungen teil und übernimmst Bereitschaftsdienste. Im zweiten Jahr verbringst Du sechs Monate auf der Intensivstation und lernst dort alle relevanten Tätigkeiten kennen. Im dritten Jahr erfolgt eine Vertiefung und Ausweitung der Kenntnisse aus dem ersten und zweiten Jahr. Ab dem vierten Jahr erfolgt die Weiterbildung für Innere Medizin. Du wirst in der Zeit im Stationsdienst eingesetzt, führst tägliche Visiten durch, fasst Entlassungsberichte ab, kümmerst Dich um die Indikation und Durchführung von Spezialuntersuchungen und übernimmst Bereitschafts- und Intensivdienste.

Innerhalb des Facharztbereiches für Innere Medizin kannst Du Dich für spezielle Weiterbildungen entscheiden. Zunächst wird jedoch bei allen Spezialisierungen die Basisweiterbildung vorausgesetzt. Erst im Anschluss an diese Basisweiterbildung erfolgt die jeweilige Weiterbildung in dem gewünschten Fachbereich. Zu den Fachbereichen gehören:

  • Innere Medizin und Angiologie (Spezialist für Gefäßerkrankungen)
  • Innere Medizin und Endokrinologie und Diabetologie (Facharzt für Hormone und Stoffwechsel)
  • Innere Medizin und Gastroenterologie (behandelt Magen-Darm-Erkrankungen)
  • Innere Medizin und Hämatologie und Onkologie (Spezialist für Blut- und Krebserkrankungen)
  • Innere Medizin und Kardiologie (diagnostiziert und behandelt Herz-KreislaufErkrankungen)
  • Innere Medizin und Nephrologie (behandelt Nierenerkrankungen und deren Folgeprobleme)
  • Innere Medizin und Pneumologie (Facharzt für Erkrankungen der Atemwege und der Lunge)
  • Innere Medizin und Rheumatologie (Spezialist für entzündlich-rheumatische Erkrankungen)

Prüfungen und Facharzttitel

Grundsätzlich bestimmen die Landesärztekammern die Voraussetzungen für die Facharztprüfung. Hierbei orientiert sich die Kammer an der MusterWeiterbildungsverordnung der Bundesärztekammer. Die Ärztekammer benötigt ein ausgefülltes Anmeldeformular sowie Arbeitszeugnisse aller durchlaufenden Ausbildungsstätte inklusive der Anzahl an Untersuchungen und Operationen. Zudem wird das Logbuch mit den ganzen Weiterbildungsinhalten benötigt, um sich für die Facharztprüfung anmelden zu können. Die Prüfung dauert insgesamt 30 bis 40 Minuten. Hierbei sind die Fragen an die Anamnese, Diagnostik und an die jeweiligen Behandlungen angelehnt. Am Ende der Prüfung erfährst Du, ob Du die Prüfung bestanden hast. Eine Note erhältst Du hierbei nicht. Es können alle Inhalte der Weiterbildung abgefragt werden. Die Bundesärztekammer veröffentlicht hierzu eine Muster-Weiterbildungsverordnung, in der Du Dir einen Überblick über die Themenfelder verschaffen kannst. In den meisten Prüfungen werden jedoch sehr konkrete und praxisnahe Fälle thematisiert. Es kann vorkommen, dass Du zum Beispiel Laborwerte bekommst und diese dann mit Deinem Fachwissen auswerten musst. Du musst in der Lage sein, eine entsprechende Diagnose zu stellen und alle in Betracht kommenden Behandlungen vorzuschlagen. Der Facharzttitel für Innere Medizin ist ein wichtiger Meilenstein in der medizinischen Laufbahn und schafft Dir die Grundlage für eine vielseitige und verantwortungsvolle Karriere mit vielen Entwicklungsmöglichkeiten und verschiedenen Fachgebieten. Durch die zahlreichen Spezialisierungen ist die Innere Medizin der größte Fachbereich innerhalb der Humanmedizin. Du erhältst eine berufliche Qualifikation auf höchstem Niveau, profitierst von beruflicher Sicherheit und Attraktivität auf dem Arbeitsmarkt und trägst zu Deiner persönlichen Weiterentwicklung bei.

Die Logbuchführung in der Facharztausbildung

Das Ausbildungslogbuch ist ein verpflichtender Bestandteil in der Facharztausbildung und muss komplett ausgefüllt und unterschrieben an die zuständige Ärztekammer geschickt werden. Das Logbuch zeigt Dir im Detail den Weiterbildungsgang sowie alle Inhalte und Kenntnisse, die in der Facharztausbildung vermittelt werden. Unter www.bundesaerztekammer.de kannst Du alle benötigten Informationen über den Erwerb von Kenntnissen, Erfahrungen und Fertigkeiten nachlesen. Laut dem Logbuch über die Facharztweiterbildung für Innere Medizin soll zunächst der Erwerb von Kenntnissen, Erfahrungen und Fertigkeiten in den ethischen, wissenschaftlichen und rechtlichen Grundlagen ärztlichen Handelns erfolgen. Auch Bereiche der Befunddokumentation, der allgemeinen Schmerztherapie und der Gesundheitsberatung sollen durch die Weiterbildung abgedeckt werden. Das Logbuch setzt ebenfalls den Erwerb von Kenntnissen in der Früherkennung von Gesundheitsstörungen und Erkrankungen der inneren Organe, in der Erkennung und Behandlung von soliden Tumoren sowie die gebietsbezogene Ernährungsberatung voraus. Einige Untersuchungen sollen mithilfe eines Elektrokardiogramms, eines LangzeitEKGs, einer Langzeitblutdruckmessung sowie mithilfe von Ultraschalluntersuchungen erfolgen.

Gehalt als Facharzt für Innere Medizin

Im Allgemeinen gelten in einem Angestelltenverhältnis Tarifverträge, die das Gehalt regeln. Mit zunehmender Berufserfahrung und beruflicher Position steigt jedoch auch das Gehalt. In einer Uniklinik liegt das Einstiegsgehalt bei einem Assistenzarzt bei 5.626,91 €. Ein Facharzt hat durch den Facharzttitel deutlich bessere Verdienstmöglichkeiten. Ein Facharzt für Innere Medizin würde demnach ein Gehalt zwischen 7.426,63 € und 9.302,27 € anstreben. Ein leitender Oberarzt hingegen kann ab dem siebten Jahr mit einem Gehalt von rund 12.347,33 € rechnen (Quelle: TV-Ärzte TdL, alle Angaben in brutto, 42 Stunden Woche, gültig: 01.02.2025 bis 31.03.2026). In den kommunalen Kliniken würdest Du etwas weniger verdienen. Du hast jedoch auch die Möglichkeit in Deiner eigenen Praxis zu arbeiten oder auch in einer Gemeinschaftspraxis tätig zu sein. Hierbei kann Dein Gehalt deutlich von den zuvor genannten Gehältern abweichen, da Du nicht mehr an Tarifverträge gebunden bist. Laut dem statistischen Bundesamt erzielen niedergelassene Internisten je nach Spezialisierung einen durchschnittlichen Reingewinn von 351.000 € jährlich. Es lohnt sich, in Ruhe zu überlegen, welcher Arbeitsplatz wirklich zu Deinen Stärken, Interessen und Lebenszielen passt. Unter aerztestellen.aerzteblatt.de kannst Du Deine passende Arbeitsstelle finden. Hier kannst Du Deine Suche durch die Angabe des jeweiligen Fachgebietes, der angestrebten Position, der Tätigkeit, der bevorzugten Region sowie auch durch die Angabe aller in Betracht kommenden Auslandsmöglichkeiten erweitern.

Zukunftsaussichten und Nachfrage für Fachärzte für Innere Medizin

Grundsätzlich hast Du als Facharzt für Innere Medizin sehr gute Zukunftsaussichten. Du profitierst vor allem von beruflicher Sicherheit. Aufgrund des demografischen Wandels herrscht eine hohe Nachfrage nach Fachärzten für Innere Medizin. Zudem wächst die Zahl der Menschen mit chronischer Erkrankungen, sodass internistische Fachärzte kontinuierlich gebraucht werden. Ein Fachkräftemangel macht sich insbesondere in ländlichen Gebieten bemerkbar. Ein weiterer Grund sich für diese Fachrichtung zu entscheiden sind die vielfältigen Karrierechancen. Du kannst in Kliniken, Praxen und Forschungseinrichtungen tätig sein. Durch die Spezialisierungsmöglichkeiten eröffnen sich zusätzliche Karrieremöglichkeiten. Da sich die internistische Versorgung vor allem auch mit der Multimorbidität (gleichzeitiges Vorliegen mehrerer Krankheiten) beschäftigt, wird die Expertise von Internisten immer gefragter.

Fazit - Lohnt sich die Facharztausbildung für Innere Medizin ?

Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass die Facharztausbildung für Innere Medizin eine breite und fundierte medizinische Ausbildung mit vielfältigen Spezialisierungsmöglichkeiten darstellt. Der Beruf bleibt vor allem in naher Zukunft gefragt. Die Innere Medizin bietet zusätzlich eine breite Fachkompetenz. Sie betrifft alle inneren Organe und arbeitet mit vielfältigen diagnostischen Methoden. Als Facharzt für Innere Medizin arbeitest Du patientennah und verfolgst dabei einen ganzheitlichen Ansatz. Du betreust Patienten medizinisch sowie beratend. Allerdings wirst Du auch mit Herausforderungen konfrontiert werden. Insbesondere in dem Bereich der Inneren Medizin trägst Du die Verantwortung für die Diagnose und Behandlung komplexer Krankheitsbilder. Des Weiteren erwarten Dich besonders in Kliniken stressige und lange Arbeitszeiten. Hier wird eine hohe körperliche und geistige Belastung erwartet. Wichtig ist zudem ein fachübergreifendes Wissen zu haben. Du solltest auch außerhalb der Inneren Medizin Fachgebiete verstehen und fachübergreifende Grundlagen in die Behandlung einbeziehen. Die Behandlung von internistischen Patienten erfordert häufig die Zusammenarbeit mit anderen Fachärzten wie Chirurgen oder Neurologen. Dadurch solltest Du mit organisatorischen Herausforderungen umgehen können. Durch eine Zusammenarbeit mit anderen Spezialisten wirst Du mit einer Vielzahl von Meinungen und Ansätzen konfrontiert werden. Mit diesen solltest Du Dich ausführlich auseinander setzen und Dir zu den verschiedenen Krankheitsbildern selbst eine Meinung bilden können. Die Facharztausbildung für Innere Medizin lohnt sich für diejenigen, die ein ausgeprägtes Interesse an der Diagnose und Behandlung von Erkrankungen der inneren Organe haben. Mit dem Facharzttitel für Innere Medizin zählst Du zu den Experten in einem der zentralsten Bereiche der Medizin. Dein Fachwissen ermöglicht es, Leben zu verändern und zu verbessern.

Über die Autorin

Michelle Sobisch

Michelle Sobisch hat einen Bachelor of Laws im Deutschen und Europäischen Wirtschaftsrecht abgeschlossen und studiert derzeit Rechtswissenschaften an der Universität zu Köln. Sie bringt fundierte juristische Kenntnisse, Organisationstalent und ausgeprägte kommunikative Fähigkeiten mit. Dank ihrer Erfahrung in Kanzleien und ihrer Leidenschaft für sorgfältige Recherche bereitet sie komplexe Inhalte klar und verständlich auf.

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