Geriater sind ausgebildete Ärzte, die die Zusatzweiterbildung Geriatrie abgeschlossen haben. Die Geriatrie ist das medizinische Fachgebiet, das sich auf die Diagnosestellung, Behandlung und Betreuung älterer Menschen mit altersbedingten Erkrankungen und besonderen medizinischen Bedürfnissen spezialisiert hat.
Was zeichnet die Arbeit als Geriater aus?
Geriater widmen ihre Arbeit älteren Patienten, die das 70. Lebensjahr bereits überschritten haben und schon einiges an Lebenserfahrung mitbringen. Die medizinische Versorgung dieser Menschen erfordert nicht nur viel Fingerspitzengefühl, sondern auch spezielle Kenntnisse, die durch die Allgemeinmedizin nicht abgedeckt werden. Psychische und physische Erkrankungen im Alter zeichnen sich häufig durch eine ganz eigene Symptomatik aus, die richtig erkannt und gedeutet werden muss. Die Behandlungsmethoden müssen sorgfältig ausgewählt und durchdacht werden und unterscheiden sich meist deutlich von den Therapien, die bei jüngeren Patienten eingesetzt werden. Der Geriater spannt die Brücke zwischen den einzelnen medizinischen Fachgebieten und verbindet sie mit seinem geriatrischen Fachwissen.
In der Geriatrie liegt der Fokus vor allem auf der Erhaltung und Verbesserung der Selbstständigkeit und Alltagsfähigkeit im Alter. Es geht darum, eine Balance aus Medikationen und Therapien zu finden, mit der der Patient seinen Lebensabend möglichst schmerzfrei und zufrieden erleben kann.
Dafür ist die Arbeit im Team unterlässlich. Geriater arbeiten eng mit anderen Fachkräften wie Internisten, Neurologen, Therapeuten, Pflegekräften, Betreuern oder Sozialarbeitern zusammen, um eine umfassende Betreuung gewährleisten zu können. Zu ihren Aufgaben gehört auch die Beratung und Betreuung von Angehörigen und die Frage, wie diese mit den altersbedingten und teils nicht heilbaren Erkrankungen umgehen können und welche Pflegemaßnahmen nötig sind.
Die Arbeit mit älteren Patienten kann sehr bereichernd und inspirierend sein, da die Menschen bereits auf einen langen Lebensweg zurückblicken und vieles zu erzählen haben. Ein Aspekt, den man berücksichtigen sollte, wenn man sich für die Zusatzweiterbildung in der Geriatrie entscheidet, ist die häufige Konfrontation mit dem Tod. Viele Menschen kommen in den letzten Momenten ihres Lebens auf eine geriatrische Station.
Worin liegen die Aufgaben eines Geriaters?
Geriater diagnostizieren und behandeln Erkrankungen wie Arthritis, Osteoporose, Demenz (vor allem Alzheimer), Herz-Kreislauf-Erkrankungen (z. B. Bluthochdruck) aber auch altersbedingte Symptome wie Sturzanfälligkeit, Inkontinenz oder Mangelernährung. Häufig betreuen sie Menschen, die gleichzeitig unter mehreren unterschiedlichen Erkrankungen leiden (Multimorbidität), was eine sehr durchdachte und komplexe Therapieplanung voraussetzt. Angesichts der verschiedenen Diagnosen nehmen die Patienten oft viele verschiedene Medikamente ein, die man als Geriater kontrollieren und gegebenenfalls optimieren muss, um die Nebenwirkungen in Balance zu halten (Polypharmazie-Management).
Ein zentrales Prinzip der Geriatrie ist die enge Verzahnung von medikamentöser und nicht-medikamentöser Therapie. Medikamente kommen beispielsweise bei Demenz, Bluthochdruck oder Diabetes zum Einsatz, werden aber sehr sorgfältig ausgewählt, um gefährliche Wechselwirkungen zu vermeiden. Besonders im höheren Alter ist es wichtiger, Symptome zu lindern, Nebenwirkungen gering zu halten und Überdosierungen zu vermeiden.
Nicht-medikamentöse Maßnahmen sind oft genauso wichtig oder sogar wirksamer: Dazu zählen Gedächtnistraining bei Demenz, Bewegungs- und Gleichgewichtsübungen zur Sturzprävention, Ergotherapie zur Förderung der Alltagsfähigkeiten und psychosoziale Unterstützung. Auch die Anpassung der Wohnumgebung (z. B. mit Haltegriffen oder Treppenlifts) spielt eine große Rolle, um Unfälle zu verhindern und das selbstständige Leben zu unterstützen.
Für die Diagnosestellung nutzen Geriater Methoden, die neben körperlichen auch kognitive und psychische Aspekte erfassen. Zu den körperlichen Untersuchungen gehören zum Beispiel Labortests oder Bildgebungsverfahren (Röntgen, MRT und CT), zum Beispiel für die Abklärung von Sturzfolgen. Für die Diagnose kognitiver Einschränkungen nutzen Geriater Tests zur Gedächtnisleistung, darunter zum Beispiel der Mini-Mental-State-Test, der Aufschluss über die Orientierungsfähigkeit (z. B. Benennung von Wochentag und Ort), die Merkfähigkeit (Begriffe wiederholen und erinnern), die Aufmerksamkeit (Wiederholte kleine Rechenaufgaben) oder die Sprach- und Ausdrucksfähigkeit (Benennung von Gegenständen) geben soll. Häufig führen Geriater auch Geh- und Balancetests durch, um die Sturzgefahr einschätzen zu können.
Wo arbeiten Geriater?
Im Jahr 2023 zählte die Bundesärztekammer im Rahmen ihrer Ärztestatistik 428.474 berufstätige Ärzte, darunter 3.318 Fachärzte mit der Zusatzbezeichnung Geriatrie. Sie arbeiten:
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Stationär: Mehr als 2 Drittel aller Geriater arbeiten in Kliniken. Dort findet man sie auf geriatrischen Abteilungen oder in der Akutgeriatrie (für die Behandlung älterer Menschen mit akuten Erkrankungen oder Verletzungen). Manche unter ihnen arbeiten auch in Rehabilitationskliniken, um älteren Menschen dabei zu helfen, ihre Mobilität und Alltagskompetenz nach ernsten Erkrankungen wieder herzustellen. Zudem gibt es geriatrische Spezialambulanzen, die häufig an Kliniken angegliedert sind, in denen sich Patienten zur Abklärung geriatrischer Probleme vorstellen können.
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Ambulant: 862 Ärzte mit der Zusatzweiterbildung in der Geriatrie arbeiten ambulant. Dazu zählen Praxen mit zusätzlicher Spezialisierung auf die Geriatrie oder mobile geriatrische Dienste und gerontopsychiatrische Teams, die Patienten zu Hause und in Pflegeeinrichtungen besuchen.
Die meisten Ärzte, die die Weiterbildung zum Geriater absolviert haben, arbeiten regulär in ihrem Fachbereich und ergänzen ihre Arbeit durch geriatrische Leistungen, entweder als Internist, der zusätzlich in der geriatrischen Abteilung tätig ist oder als Hausärztin, die in ihrer Praxis ältere Menschen versorgt.
Wie wird man Geriater?
Um als Arzt die Zusatzbezeichnung des Geriaters zu erlangen, muss man eine Weiterbildung in der Geriatrie absolvieren. Gemäß der Weiterbildungsordnung der Ärztekammer Nordrhein umfasst die Weiterbildung 18 Monate im Bereich Geriatrie unter Befugnis an Weiterbildungsstätten, dazu zählen hauptsächlich Krankenhäuser, Rehabilitationskliniken, geriatrische Tageskliniken, Ambulanzen und Medizinische Versorgungszentren. Auf den Webseiten der Landesärztekammern findet man Suchportale, die befugte Weiterbildungsstätten anzeigen. Die exakten Weiterbildungsregelungen variieren je nach Bundesland und müssen bei der jeweiligen Ärztekammer erfragt werden.
In den Bundesländern Berlin, Brandenburg und Sachsen-Anhalt ist die Geriatrie bereits eine eigene Facharztausbildung und wird dem Gebiet der Inneren Medizin zugeordnet.
Welche Fortbildungen und Spezialisierungen gibt es?
Im Januar 2004 wurde im Rahmen des GKV-Modernisierungsgesetzes festgelegt, dass sich Fachärzte stetig fortbilden müssen, um ihre Facharztanerkennung und Zusatzbezeichnungen behalten zu dürfen. Innerhalb von 5 Jahren sind 250 CME-Punkte (CME = Continuing Medical Education) zu sammeln: Für den Besuch von Vorträgen und Diskussionen erhält man beispielsweise einen Punkt, mehrtägige Kongresse bringen drei Punkte. Zehn Punkte kann man pro Jahr ohne Nachweise für das Selbststudium mittels Fachliteratur angerechnet bekommen.
Als Geriater kann man sich beispielsweise auf die Gerontopsychiatrie spezialisieren und seine Arbeit der Diagnose und Behandlung psychischer Erkrankungen im Alter widmen. Für dieses Fachgebiet gibt es spezielle gerontopsychiatrische Kliniken und Zentren.
Zudem können Geriater ihre Fähigkeiten jederzeit in den Bereichen Geriatrische Diagnostik, Multimorbidität, Polypharmazie-Management, Sturzprävention, Rehabilitation im Alter, Schmerztherapie im Alter, Palliativversorgung, Ernährung im Alter oder in Bezug auf spezielle altersbedingte Erkrankungen wie Demenz erweitern.
Für die Suche nach Fortbildungsangeboten lohnt sich ein Blick auf die Webseite der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie (DGG). Die DGG bietet diverse Webinare und Fortbildungskurse zu verschiedenen Themen an. Jeden zweiten Mittwochmittag im Monat teilen namhafte Experten aus der Geriatrie ihr Fachwissen in interaktiven State-of-the-art-Lectures.
Auf der Webseite Coursera findet man Online-Fortbildungskurse, die beispielsweise von der Stanford University angeboten werden. Auch das Forum Medizin Fortbildung (FOFM) oder Medixum, die Fortbildungsplattform des Deutschen Ärzteverlags, bieten Kurse zur geriatrischen Fortbildung an.
Darüber hinaus unterstützen wissenschaftliche Fachzeitschriften wie die Zeitschrift für Gerontologie und Geriatrie dabei, auf dem neusten Stand der Wissenschaft zu bleiben.
Wie viel verdient ein Geriater?
Das konkrete Gehalt eines Facharztes mit der Zusatzbezeichnung Geriatrie ist davon abhängig, wo er arbeitet und wie viel Erfahrung er vorweisen kann. Der Tarifvertrag für Ärzte in kommunalen Krankenhäusern (TV-Ärzte/VKA) und der Tarifvertrag für Ärzte in Universitätskliniken (TV-Ärzte TdL) ähneln sich in ihren Angaben, in Universitätskliniken fällt die monatliche Vergütung etwas höher aus. Im ersten Jahr der Facharztausbildung verdient man in einer Uniklinik ein Einstiegsgehalt von 5.626,91 Euro brutto monatlich, das mit jedem Jahr Erfahrung um eine Stufe steigt.
Tarifverträge für Krankenhäuser machen keinen Unterschied in Bezug auf Facharztausbildungen oder Spezialisierungen, sodass die meisten stationär angestellten Fachärzte den gleichen Satz verdienen. Lediglich die hierarchische Ebene – Assistenzarzt, Facharzt, Chefarzt oder Oberarzt – sowie die Berufserfahrung haben Einfluss auf die Höhe des Einkommens. Ist man als Facharzt in einer Uniklinik angestellt, verdient man im ersten Jahr 7.426,63 Euro brutto monatlich, nach 9 Jahren Berufserfahrung beläuft sich das Gehalt auf 8.903,30 Euro. Mit Schichtarbeit kann man seinen monatlichen Verdienst zusätzlich anheben.
Im ambulanten Bereich unterscheiden sich die Einnahmen je nach Facharztbereich stark. Zudem unterliegen ambulante Praxen keinem Tarifvertrag und verfügen somit über einen gewissen Verhandlungsspielraum. Einige Praxisinhaber bieten angestellten Ärzten eine lukrative Umsatzbeteiligung an. Dafür ist der Gewinn einer privaten Praxis von Schwankungen geprägt und von diversen Faktoren wie Praxisstandort, Patientenanzahl, Vergütungsform der Behandlungen (gesetzlich oder privat versicherte Patienten), Anzahl der IGeL-Leistungen (individuelle Gesundheitsleistungen) sowie der allgemeinen Effizienz der Praxis abhängig.
Ob in eigener Praxis niedergelassen oder in einer Gemeinschaftspraxis angestellt – mit der Zusatz-Weiterbildung kann man zusätzliche abrechnungsfähige Leistungen anbieten und spricht eine größere Patientengruppe an.
Welche Zukunftsperspektiven hat die Geriatrie?
Aktuelle demographische Entwicklungen zeigen, dass die Bevölkerung immer älter wird. Damit wächst gleichzeitig der Bedarf nach geriatrischer Versorgung, die Chancen auf eine Stelle sind dementsprechend gut. Aus der 14. koordinierten Bevölkerungsvorausberechnung des Statistischen Bundesamts lässt sich herauslesen, dass die Zahl der 65- bis 84-Jährigen von 16,7 Millionen (2025) auf bis zu 20 Millionen im Jahr 2037 steigen wird. Das ist eine erhebliche Zunahme, die das bereits jetzt strapazierte medizinische Fachgebiet der Geriatrie vor eine enorme Herausforderung stellen wird.
Positiv sind die stetigen Fortschritte moderner Technologien: In allen medizinischen Fachbereichen werden Patienten und Ärzte immer umfangreicher von Möglichkeiten aus dem Bereich Digital Health unterstützt*.* Dazu gehört zum Beispiel die Telemedizin mit Plattformen wie Doctolib, die die Terminbuchung digitalisiert haben und eine ortsungebundene Besprechung der Befunde via Online-Meeting ermöglichen, was Ärzten und Patienten zugutekommt.
Besonders im Bereich der Künstlichen Intelligenz zeigen aktuelle Forschungsergebnisse großes Potenzial. Ein Beispiel ist das Projekt IBM Watson, das in Zusammenarbeit mit großen Gesundheitsinstitutionen wie der Mayo Clinic in Minnesota entwickelt wird: Dabei wurde ein System kreiert, das riesige Datenmengen (Big Data) interpretieren kann, um komplexe Krankengeschichten übersichtlich darzustellen und medizinisches Wissen zu nutzen, damit Behandlungsentscheidungen genauer und einfacher getroffen werden können.
Für Senioren mit einem Technikverständnis, das über Radio und Fernbedienung hinausgeht, bietet sich zudem der Einsatz von Wearables wie Smart Watches in Kombination mit Gesundheit-Apps an. Mit diesen digitalen Tools können Risikofaktoren wie Bluthochdruck oder Diabetes effektiver kontrolliert und behandelt werden.
Fazit – Lohnt sich der Weg zum Geriater?
Der Weg zum Geriater kann sich lohnen. Die Weiterbildung nimmt 1,5 Jahre in Anspruch und spezialisiert auf die Behandlung von altersbedingten Störungen und Erkrankungen physischer, psychischer, kognitiver und sozialer Natur. Wenn man die Arbeit mit älteren Menschen schätzt und mit seinem medizinischen Fachwissen zur Verbesserung ihres Lebensabends beitragen möchte, ist die Zusatzweiterbildung die richtige Entscheidung. Der Bedarf nach Geriatern ist hoch und an Stellenangeboten wird es auch in Zukunft ganz sicher nicht mangeln. Aufgrund des Fachkräftemangels und der stark alternden Bevölkerung ist vor allem die Arbeit im Klinikum mit Stress und langen Arbeitszeiten verbunden. Auch die häufige Konfrontation mit dem Tod sollte man nicht unterschätzen.
Finanziell betrachtet kann es sich vor allem im ambulanten Bereich lohnen. Ärzte mit der Zusatzbezeichnung in der Geriatrie können ihr Gehalt mit zusätzlichen Angeboten anheben und vergrößern mit der Zusatzqualifikation das Spektrum von Patienten, die sie behandeln können.
FAQs
Was macht ein Geriater?
Geriater sind ausgebildete Ärzte, die eine Weiterbildung im Bereich der Geriatrie absolviert haben. Die Geriatrie ist das medizinische Fachgebiet, das sich auf die Diagnosestellung, Behandlung und Betreuung älterer Menschen mit altersbedingten Erkrankungen und besonderen medizinischen Bedürfnissen spezialisiert hat.
Wie wird man Geriater?
Um als Arzt die Zusatzbezeichnung des Geriaters zu erlangen, muss man eine Weiterbildung in der Geriatrie abschließen, die, gemäß der Weiterbildungsordnung der Ärztekammer Nordrhein, 18 Monate geriatrische Weiterbildung an befugten Weiterbildungsstätten umfasst. Zu befugten Weiterbildungsstätten zählen hauptsächlich Krankenhäuser, Rehabilitationskliniken, geriatrische Tageskliniken, Ambulanzen und Medizinische Versorgungszentren. Auf den Webseiten der Landesärztekammern findet man Suchportale, in die man Facharztbereich und Stadt eingeben kann, um sich mögliche Weiterbildungsstätten anzeigen zu lassen.
Wie viel verdient ein Geriater?
Im ersten Jahr der Facharztausbildung verdient man in einer Uniklinik ein Einstiegsgehalt von 5.626,91 Euro brutto monatlich, das mit jedem Jahr Erfahrung um eine Stufe steigt. Nach Abschluss der Ausbildung erhält man zu Beginn 7.426,63 Euro brutto monatlich, nach 9 Jahren Berufserfahrung beläuft sich das Gehalt auf 8.903,30 Euro. Der Verdienst im ambulanten Bereich ist je nach Facharztbereich unterschiedlich. Generell gilt: Ob in eigener Praxis niedergelassen oder in einer Gemeinschaftspraxis angestellt – mit einer Zusatz-Weiterbildung kann man zusätzliche abrechnungsfähige Leistungen anbieten und spricht eine größere Patientengruppe an.
Wie lange dauert die Weiterbildung zum Geriater?
Die Weiterbildung zum Geriater nimmt in der Regel etwa 1,5 Jahre in Anspruch.

Julia Tech
Julia Tech hat Mehrsprachige Kommunikation mit dem Schwerpunkt Translation an der TH Köln studiert und 6 Monate davon an der Université Aix-Marseille im Süden Frankreichs verbracht. Französisch ist ihre Herzenssprache, aber auch im Deutschen ist sie sehr sprachgewandt. Neben ihrem feinen Gespür für zwischenmenschliche Kommunikation interessiert sie sich für Psychologie, Philosophie und Tauchen.
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