Radiologen haben nach ihrem Medizinstudium die Facharztausbildung Radiologie abgeschlossen. Ihr Spezialgebiet ist die Diagnose von Krankheiten mithilfe bildgebender Verfahren wie Röntgen, MRT, CT oder Ultraschall. Sie arbeiten eng mit anderen Ärzten zusammen und führen in einigen Fällen minimal-invasive Eingriffe unter bildgebender Kontrolle durch.
Was zeichnet die Arbeit als Radiologe aus?
Im Unterschied zu den meisten anderen Ärzten, haben sich Fachärzte für Radiologie auf die Diagnose anstelle der Behandlung von Erkrankungen spezialisiert. Ihre Hauptaufgabe liegt in der Identifikation und optischen Darstellung von Krankheiten oder Verletzungen mittels bildgebender Verfahren.
Die Patientenkontakte eines Radiologen sind meist zeitlich begrenzt. Im Vergleich zu Haus- oder Frauenärzten, die über Jahre oder Jahrzehnte hinweg immer dieselben Gesichter in ihrer Praxis sehen und manche Menschen sogar ein Leben lang begleiten, empfangen Radiologen ihre Patienten häufig nur einige Male. Somit bleiben die sozialen Interaktionen abwechslungsreich. Zudem ist es Patienten nicht möglich, den direkten Weg in die radiologische Praxis einzuschlagen, sie werden von anderen Ärzten wie Hausärzten, Orthopäden oder Internisten an einen Radiologen überwiesen.
Der Radiologe ist der Iron Man unter den Fachärzten. Er arbeitet täglich mit hochspezialisierter Technik und sollte für seinen Beruf ein gewisses technologisches Verständnis mitbringen. Zudem gehören radiologische Praxen mit sehr großem Abstand zu den Arztpraxen mit dem größten Reinertrag.
Worin liegen die Aufgaben eines Radiologen?
Radiologen sind hauptsächlich für die Diagnostische Bildgebung und die anschließende Interpretation der Ergebnisse zuständig. Zu ihrer Verantwortung gehören ebenso Aufklärungsgespräche mit Patienten und Angehörigen, die über den Nutzen und das Risiko der Diagnostikmethoden informieren. Im Folgenden eine Übersicht der häufigsten Verfahren:
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Röntgen: Beim Röntgen wird der Patient liegend in eine Röhre gefahren. Ionisierende Strahlen dringen durch seinen Körper hindurch und werden auf der anderen Seite auf einem Detektor aufgefangen. Da das Körpergewebe je nach Organ verschiedene Dichten aufweist, werden die Röntgenstrahlen unterschiedlich stark abgeschwächt. Knochen und andere dichte Gewebe erscheinen auf dem Bild hell, weiche Gewebe werden dunkler abgebildet. Das Verfahren ist schnell und schmerzfrei und wird häufig für die Diagnose von Knochenbrüchen, Gelenkverschiebungen, Arthrose, Lungenentzündungen oder Tumoren eingesetzt.
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Computertomographie (CT): Auch für die CT wird Röntgenstrahlung eingesetzt. Während des Verfahrens dreht sich eine Röntgenröhre um den liegenden Patienten. Gegenüber der Röhre ist ein Detektor angebracht, der den Patienten zeitgleich umkreist. Dieses Umkreisen ermöglicht die Darstellung der Körperorgane aus unterschiedlichen Perspektiven. Dadurch entstehen viele Querschnittsbilder, die von einem Computer zu dreidimensionalen Bildern zusammengefügt werden.
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Mammographie: Die Mammographie wird zur Früherkennung von Brustkrebs (Mammakarzinom) eingesetzt und funktioniert ebenfalls mit Röntgenstrahlung. Die Prävention und Befundstellung von Brustkrebs mit allen dafür einsetzbaren bildgebenden Verfahren (darunter auch MRT und Ultraschall) sind ein eigenes Fachgebiet in der Radiologie und werden unter dem Begriff Mammadiagnostik zusammengefasst (Mamma ist lateinisch und steht für Brust).
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Magnetresonanztomographie (MRT): Bei diesem Verfahren ist die Röhre mit einem starken Magnetfeld ausgestattet, nach dem sich die Wasserstoff-Protonen im Körper ausrichten. Die Protonen werden mit Radioimpulsen aufgeladen. Nach Abschaltung kehren sie in ihre Ausgangssituation zurück und senden Radiowellen ab, die in Bilder umgewandelt werden. Da keine ionisierende Strahlung genutzt wird, ist das Verfahren schonender. Mit einer MRT können Weichteile wie Gehirn, Rückenmark, Gelenke, Muskeln, Organe und Blutgefäße sehr genau dargestellt werden. Sie eignet sich hervorragend zur Diagnose von Erkrankungen wie Tumoren, Entzündungen, Bandscheibenvorfällen, Gelenkverletzungen oder neurologischen Störungen.
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Ultraschall (Sonografie): Für die Untersuchung wird Gel aufgetragen und ein Schallkopf (Transducer) über die jeweilige Körperstelle bewegt. Dieser Schallkopf sendet Schallwellen aus, die in das Körpergewebe eindringen und von diesem reflektiert werden. Die reflektierten Wellen werden vom Schallkopf wieder aufgenommen und in Echtzeit auf einem Bildschirm dargestellt.
Nach Auswertung der Ergebnisse besprechen Radiologen die Befunde gemeinsam mit anderen Ärzten und entwickeln geeignete Behandlungspläne.
Die Arbeit des Radiologen begrenzt sich jedoch nicht ausschließlich auf die Diagnose. Im Bereich der Interventionellen Radiologie werden auch minimal-invasive Eingriffe durchgeführt, bei denen bildgebende Verfahren eingesetzt werden. Ein Beispiel dafür ist die Angiographie: die radiologische Darstellung von Blut- und Lymphgefäßen. Dafür werden über einen Katheter oder eine venöse Kanüle Kontrastmittel injiziert und damit eine Serie von Röntgenbildern (Angiogramme) angefertigt, die die Verteilung und den Fluss der Markersubstanz darstellen.
Ein besonders wichtiges Thema im Berufsalltag des Radiologen ist der Strahlenschutz. Ionisierende Strahlung gibt beim Durchdringen des Körpers Energie ab, die in hoher Konzentration zu Zellschädigungen führen kann. Vor diesem Hintergrund ist es wichtig, die Nutzen und Risiken bestimmter Untersuchungsmethoden mit Bedacht gegeneinander abzuwägen, sodass das bildgebende Verfahren gewählt wird, welches die bestmöglichste Diagnoseergebnisse bei möglichst niedriger Strahlung erbringt.
Wo arbeiten Radiologen?
Im Jahr 2023 zählte die Bundesärztekammer im Rahmen ihrer Ärztestatistik 428.474 berufstätige Ärzte, darunter 9.938 Fachärzte für Radiologie. Sie arbeiten:
- Stationär: Etwas weniger als die Hälfte aller Fachärzte für Radiologie arbeitet in Kliniken. Sie sind typischerweise in der Radiologieabteilung oder in einem Diagnostikzentrum tätig. Diese Abteilungen sind speziell auf bildgebende Verfahren wie Röntgen, CT, MRT, Ultraschall oder auch Nuklearmedizin spezialisiert.
- Ambulant: Die andere Hälfte arbeitet im ambulanten Bereich. Man findet sie in radiologischen Praxen und Instituten, Medizinischen Versorgungszentren (MVZ) oder in spezialisierten Einrichtungen, die nur bestimmte bildgebende Verfahren anbieten (z. B. MRT- und CT-Zentren).
- In der Industrie: Einige Radiologen beraten Unternehmen, die medizintechnische Geräte herstellen.
Wie wird man Radiologe?
Um sich als Radiologe bezeichnen zu dürfen, muss man, nach Bestehen aller drei Staatsexamen des Humanmedizinstudiums und nach Erhalt der Approbation als Arzt, gemäß § 3 der Bundesärzteordnung (BÄO), eine Facharztausbildung in der Radiologie abschließen.
Gemäß der Weiterbildungsordnung der Ärztekammer Nordrhein umfasst die Facharztausbildung 60 Monate Ausbildung in der Radiologie, davon können zum Kompetenzerwerb bis zu 12 Monate Weiterbildung in anderen Gebieten mit unmittelbarer Patientenversorgung abgeleistet werden. Viele angehende Fachärzte für Radiologie entscheiden sich zum zusätzlichen Kompetenzerwerb für die Innere Medizin oder Chirurgie. Diese Gebiete ermöglichen klinische Erfahrungen und bilden in der interdisziplinären Diagnostik und Behandlung weiter.
Die exakten Regelungen variieren je nach Bundesland und müssen gegebenenfalls bei der zuständigen Landesärztekammer erfragt werden.
Die Facharztausbildung kann in Weiterbildungsstätten absolviert werden, die von der jeweiligen Ärztekammer befugt sind, dazu zählen hauptsächlich Unikliniken, Krankenhäuser, radiologische Fachpraxen und Institute sowie MVZs. Auf den Webseiten der Landesärztekammern findet man Suchportale, in die man Facharztbereich und Stadt eingeben kann, um sich zur Weiterbildung befugte Krankenhäuser und Praxen anzeigen zu lassen.
Welche Fortbildungen und Spezialisierungen gibt es?
Im Januar 2004 wurde im Rahmen des GKV-Modernisierungsgesetzes festgelegt, dass sich Fachärzte stetig fortbilden müssen, um ihre Facharztanerkennung behalten zu dürfen. Innerhalb von 5 Jahren sind 250 CME-Punkte (CME = Continuing Medical Education) zu sammeln: Für den Besuch von Vorträgen und Diskussionen erhält man beispielsweise einen Punkt, mehrtägige Kongresse bringen drei Punkte. Zehn Punkte kann man pro Jahr ohne Nachweise für das Selbststudium mittels Fachliteratur angerechnet bekommen.
Nach Abschluss der 5-jährigen Facharztausbildung ist es möglich, sich auf ein Gebiet zu spezialisieren. Man kann seinen Schwerpunkt zum Beispiel auf die Kinder- und Jugendradiologie oder die Neuroradiologie legen. Beide Weiterbildungen nehmen jeweils 24 Monate in Anspruch.
Die Neuroradiologie beschäftigt sich mit der Bildgebung im Bereich des Nervensystems. Nach der Weiterbildung ist der Radiologe Experte für die Diagnostik und Behandlung von Erkrankungen des Gehirns, des Rückenmarks und der Nerven.
Die Weiterbildung in der Kinder- und Jugendradiologie vertieft das Wissen in der kindgerechten und schonenden Anwendung moderner Bildgebungsverfahren.
Zudem bietet die Akademie der Deutschen Röntgengesellschaft (DRG) diverse Fortbildungsveranstaltungen an, darunter zum Beispiel ein Aktualisierungskurs im Strahlenschutz oder das Live-Seminar zur Künstlichen Intelligenz im Bereich Radiologie.
Für das Selbststudium eignet sich die wissenschaftliche Fachzeitschrift Die Radiologie.
Wie viel verdient ein Radiologe?
Das konkrete Gehalt eines Radiologen ist davon abhängig, wo er arbeitet und wie viel Erfahrung er vorweisen kann. Der Tarifvertrag für Ärzte in kommunalen Krankenhäusern (TV-Ärzte/VKA) und der Tarifvertrag für Ärzte in Universitätskliniken (TV-Ärzte TdL) ähneln sich in ihren Angaben, in Universitätskliniken fällt die monatliche Vergütung etwas höher aus. Im ersten Jahr der Facharztausbildung kann man mit einem Einstiegsgehalt von 5.499,85 bis zu 5.626,91 Euro brutto monatlich rechnen, das mit jedem Jahr Erfahrung um eine Stufe steigt.
Tarifverträge für Krankenhäuser machen keinen Unterschied in Bezug auf Facharztausbildungen oder Spezialisierungen, sodass die meisten stationär angestellten Fachärzte den gleichen Satz verdienen. Lediglich die hierarchische Ebene – Assistenzarzt, Facharzt, Chefarzt oder Oberarzt – sowie die Berufserfahrung haben Einfluss auf die Höhe des Einkommens. Ist man als Facharzt für Radiologie in einem Krankenhaus angestellt, kann man, je nach Land und Erfahrung, mit einem monatlichen Bruttoverdienst zwischen 7.000 und 8.000 Euro rechnen.
Im ambulanten Bereich unterscheiden sich die Einnahmen je nach Facharztbereich stark. Zudem unterliegen ambulante Praxen keinem Tarifvertrag und verfügen somit über einen gewissen Verhandlungsspielraum. Einige Praxisinhaber bieten angestellten Ärzten eine lukrative Umsatzbeteiligung an. Dafür ist der Gewinn einer privaten Praxis von Schwankungen geprägt und von diversen Faktoren wie Praxisstandort, Patientenanzahl, Vergütungsform der Behandlungen (gesetzlich oder privat versicherte Patienten), Anzahl der IGeL-Leistungen (individuelle Gesundheitsleistungen) sowie der allgemeinen Effizienz der Praxis abhängig.
Radiologische Praxen erzielen mit weitem Abstand den größten Reinertrag im Vergleich zu allen anderen medizinischen Fachbereichen. Die 1.697 Radiologen, die sich in eigener Praxis niedergelassen haben, können laut einer Studie des Statistischen Bundesamts von 2023 mit einem durchschnittlichen jährlichen Reinertrag von 1.187.000 Euro rechnen. Zum Vergleich: Auf Platz 2 steht die Augenheilkunde mit 554.000 Euro, Platz 3 belegt die Urologie mit 377.000 Euro pro Jahr.
Der Reinertrag ist die Differenz zwischen den Einnahmen und den Betriebsausgaben und stellt noch nicht das Nettoeinkommen des Praxisinhabers dar. Nach Abzug von Steuern, Versicherungen, Kammerbeiträgen, Beiträgen zum Versorgungswerk, privater Altersvorsorge sowie eventuellen Kreditraten für die Praxisübernahme bleiben dem Inhaber pro Monat schätzungsweise 30.000 Euro netto.
Der unverhältnismäßige Verdienst eines Radiologen kommt daher, dass die Nachfrage nach Diagnostikmethoden wie MRT oder CT in fast allen medizinischen Fachbereichen gegeben und demnach sehr hoch ist. Zudem sind die Einnahmen einer radiologischen Praxis weniger stark an die Arbeitszeit des Facharztes gebunden, da viele bildgebende Verfahren von Mitarbeitern durchgeführt werden können, während der Arzt die Befunde erstellt. Die Abläufe in einer radiologischen Praxis lassen sich gut planen und standardisieren, pro Tag können viele Patienten behandelt werden, da die Geräte sehr effiziente und schnelle Diagnostikergebnisse liefern. Eine radiologische Praxis erinnert ein wenig an ein gut organisiertes Unternehmen aus der Wirtschaft.
Welche Zukunftsperspektiven hat die Radiologe?
Radiologische Untersuchungen sind in allen medizinischen Fachgebieten gefragt. Das zukünftige Beschäftigungswachstum und die Chancen in diesem Bereich werden weiterhin überdurchschnittlich hoch sein. Aktuellen Statistiken zufolge wird die Radiologie bis 2027 mit einer durchschnittlichen jährlichen Rate von 8,7 % wachsen.
Ein Bereich, der dank schnellerer und besserer Diagnosemethoden immer mehr an Bedeutung gewinnt, ist die Notfallradiologie. So kann beispielsweise ein Ganzkörper-CT eines Schwerverletzten in der Notaufnahme wertvolle Informationen liefern, die sich direkt auf das Überleben des Patienten auswirken können.
Da der allgemeine Trend hin zu minimal-invasiven Operationsmethoden geht, wird das Gebiet der Interventionellen Radiologie wachsen und mehr qualifiziertes Fachpersonal erfordern.
Bezüglich der Befürchtung, dass die Künstliche Intelligenz den Beruf des Radiologen in Zukunft überflüssig machen wird, sind sich Forscher und Ärzte einig: KI unterstützt bei der Auswertung von Befunden, kann aber das menschliche Urteilsvermögen eines ausgebildeten Facharztes, vor allem bei außergewöhnlichen Fällen, nicht ersetzen. Sie kann repetitive Aufgaben übernehmen und bei der Mustererkennung helfen, doch die menschliche Expertise bleibt unerlässlich für eine umfassende und verantwortungsvolle medizinische Versorgung.
Insgesamt werden Patienten und Ärzte immer umfangreicher von Möglichkeiten aus dem Bereich Digital Health unterstützt werden*.* Dazu gehören neben der KI auch die Telemedizin mit Plattformen wie Doctolib, die die Terminbuchung digitalisiert haben und eine ortsungebundene Besprechung der Befunde via Online-meeting ermöglichen sowie die elektronische Gesundheitsakte (ELGA).
Fazit – Lohnt sich der Weg zum Radiologen?
Der Weg zum Radiologen lohnt sich. Das Fachgebiet ist hoch aktuell und wird auch in Zukunft nicht an Bedeutung verlieren. Während andere Fachärzte sich im Schicht- und Bereitschaftsdienst quälen, arbeitet man in der Radiologie meist 8 Stunden am Tag und hat man Wochenende frei.
Aus technischer Sicht ist das Fachgebiet hoch spannend und bietet zudem zahlreiche Spezialisierungsmöglichkeiten. Für den Beruf des Radiologen sollte man Teamgeist mitbringen, da die Zusammenarbeit mit anderen Fachärzten und Fachkräften in einer Praxis unerlässlich für die Auswahl einer geeigneten Behandlungs- oder Diagnosemethode sowie die Auswertung der Befunde ist.
Besonders attraktiv ist natürlich das wahnsinnige Gehalt, das man als Radiologe in eigener Praxis erwirtschaften kann.
FAQs
Was macht ein Radiologe?
Radiologen haben nach ihrem Medizinstudium eine Facharztausbildung in der Radiologie abgeschlossen. Ihr Spezialgebiet ist die Diagnose von Krankheiten mithilfe bildgebender Verfahren wie Röntgen, MRT, CT oder Ultraschall. Sie arbeiten eng mit anderen Ärzten zusammen und führen in einigen Fällen minimal-invasive Eingriffe unter bildgebender Kontrolle durch.
Wie wird man Radiologe?
Um sich als Radiologe bezeichnen zu dürfen, muss man nach Bestehen aller drei Staatsexamen des Humanmedizinstudiums und nach Erhalt der Approbation als Arzt, eine Facharztausbildung in der Radiologie abschließen. Die Ausbildung kann in Weiterbildungsstätten absolviert werden, die von der jeweiligen Ärztekammer befugt sind, dazu zählen hauptsächlich Unikliniken, radiologische Fachpraxen und Institute sowie MVZs. Auf den Webseiten der Bundesärztekammern findet man Suchportale, die befugte Weiterbildungsstätten anzeigen.
Wie viel verdient ein Radiologe?
Im ersten Jahr der Facharztausbildung in einer Klinik kann man mit einem Gehalt von 5.499,85 bis zu 5.626,91 Euro brutto monatlich rechnen, das jedes Jahr steigt. Fertig ausgebildet ist, je nach Land und Erfahrung, ein monatlicher Bruttoverdienst zwischen 7.000 und 9.000 Euro möglich. Der durchschnittliche jährliche Reinertrag einer radiologischen Praxis ist mit weitem Abstand der höchste im Vergleich zu allen anderen Fachpraxen. Im Jahr 2022 lag er bei durchschnittlich 1.187.000 Euro, das entspricht einem monatlichen Nettolohn von schätzungsweise 30.000 Euro.
Wie lange dauert die Ausbildung zum Radiologen?
Die Ausbildung zum Facharzt für Radiologie dauert in der Regel 5 Jahre.

Julia Tech
Julia Tech hat Mehrsprachige Kommunikation mit dem Schwerpunkt Translation an der TH Köln studiert und 6 Monate davon an der Université Aix-Marseille im Süden Frankreichs verbracht. Französisch ist ihre Herzenssprache, aber auch im Deutschen ist sie sehr sprachgewandt. Neben ihrem feinen Gespür für zwischenmenschliche Kommunikation interessiert sie sich für Psychologie, Philosophie und Tauchen.
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