Unfallchirurgen haben nach ihrem Medizinstudium die Facharztausbildung Orthopädie und Unfallchirurgie abgeschlossen. Die zwei Fachgebiete wurden erst im Jahr 2005 zu einer gemeinsamen Facharztausbildung zusammengefasst. Deshalb gibt es immer noch Ärzte, die entweder als Unfallchirurg oder als Orthopäde arbeiten.
Was zeichnet die Arbeit als Unfallchirurg aus?
Unfallchirurgen sind seit 2005 demnach gleichzeitig Experten der Orthopädie und der Unfallchirurgie. Die Fachgebiete wurden zusammengelegt, da die Grenzen zwischen Orthopädie und Unfallchirurgie fließender geworden sind. Immer mehr Menschen mit orthopädischen Beschwerden benötigen anstelle von konservativen Therapien einen chirurgischen Eingriff, zum Beispiel für das Einsetzen von Knie- und Hüftprothesen bei Gelenkverschleiß oder im Falle von Bandscheibenoperationen nach Bandscheibenvorfällen. Orthopäden müssen keine Überweisung mehr zu einem Chirurgen ausstellen – sie können jetzt einfach selbst operieren. Mit dieser Entscheidung ist Deutschland dem Vorbild vieler anderer Länder gefolgt, die die beiden Teilbereiche schon länger in einer Ausbildung kombiniert haben.
Da Unfallchirurgen heutzutage Fachärzte für zwei Gebiete sind, ist ihr Alltag sehr abwechslungsreich, kein Tag gleicht dem anderen. Sie behandeln eine breite Palette menschlicher Verletzungen, von Knochenbrüchen über Weichteilverletzungen bis hin zu komplexen Traumafällen (häufig wird die Unfallchirurgie auch Traumotologie genannt).
Sie sind oft in Notfallsituationen tätig und müssen schnelle und präzise Entscheidungen treffen, um Leben zu retten oder schwere Folgeschäden zu verhindern. Deshalb kann die Arbeit physisch und psychisch stark fordernd aber gleichzeitig sehr erfüllend sein.
Worin liegen die Aufgaben eines Unfallchirurgen?
Fachärzte für Orthopädie und Unfallchirurgie behandeln ein breites Spektrum unterschiedlicher Erkrankungen oder Verletzungen, dafür greifen sie sowohl auf konservative als auch chirurgische Eingriffe zurück. Im Berufsalltag sind Unfallchirurgen häufig mit folgenden Krankheitsbildern und Verletzungen konfrontiert:
Erkrankungen des Bewegungsapparates
- Arthrose (Gelenkverschleiß): Besonders in Hüfte, Knie, Schulter und Wirbelsäule
- Rheumatische Erkrankungen: Z. B. Rheumatoide Arthritis
- Knochenerkrankungen: Z. B. Osteoporose, Knochentumore oder Knocheninfektionen
- Wirbelsäulenerkrankungen: Z. B. Bandscheibenvorfälle, Skoliose oder Wirbelbrüche
- Gelenkentzündungen: Z. B. Septische Arthritis und andere entzündliche Gelenkerkrankungen
Verletzungen des Bewegungsapparates
- Frakturen (Knochenbrüche): Z. B. im Rahmen eines Unfalls oder durch Osteoporose bedingt
- Luxationen (Gelenkverrenkungen): Häufig in der Schulter
- Bänderrisse und Sehnenverletzungen: Z. B. in Knie (Kreuzbandriss) oder Schulter
- Sportverletzungen: Verletzungen durch sportliche Aktivitäten
- Weichteilverletzungen: Z. B. an Bändern, Sehnen oder Muskeln bei Traumata
- Degenerative (abnutzungsbedingte) Veränderungen an der Wirbelsäule
Für die Behandlung wenden Unfallchirurgen verschiedene Therapiemethoden an. Zu den konservativen Therapien zählen sowohl Physiotherapie (Übungen zur Stärkung der Muskulatur und Verbesserung der Beweglichkeit) als auch medikamentöse Behandlungen und Injektionen mit dem Ziel, Entzündungen und Schmerzen zu lindern.
Zu den operativen Eingriffen gehören zum Beispiel das Einsetzen von Gelenktransplantaten, Bandscheibenentfernungen (Diskektomien) oder Frakturversorgungen wie die operative Stabilisierung von Knochenbrüchen durch Schrauben, Platten oder Marknägel.
Zudem arbeitet der Unfallchirurg immer häufiger mit minimal-invasiven Verfahren wie Arthroskopien (Gelenkspiegelung, bei der ein Arthroskop durch kleine Inzisionen in die Haut eingeführt wird), Injektionstherapien (z. B. Transplantation von Stammzellen in das betroffene Gewebe bei Sehnen- oder Gelenkerkrankungen) oder Radiofrequenzablationen (Zerstörung von schädlichem Gewebe mit hochfrequenter eklektischer Energie).
Wo arbeiten Unfallchirurgen?
Im Jahr 2023 zählte die Bundesärztekammer im Rahmen ihrer Ärztestatistik 428.474 berufstätige Ärzte, darunter 41.287 Chirurgen und unter ihnen 14.452 Fachärzte für Orthopädie und Unfallchirurgie. Sie arbeiten:
- Stationär: Ca. 60 % aller Unfallchirurgen arbeitet stationär, zum Beispiel in orthopädischen Kliniken, Unfallkliniken oder Akutkliniken, aber auch in allgemeinen Krankenhäusern, denn viele von ihnen verfügen über eine eigene orthopädisch-unfallchirurgische Abteilung. Auch die Notfallaufnahme ist für sie ein häufiger Aufenthaltsort.
- Ambulant: Ein Drittel aller Unfallchirurgen arbeitet ambulant, man findet sie zum Beispiel in orthopädischen Praxen, in denen die Behandlung von Patienten mit chronischen Beschwerden und die Vorbereitung auf eventuelle chirurgische Eingriffe im Fokus steht. In unfallchirurgischen Praxen kümmert man sich vor allem um die Behandlung von akuten Verletzungen (z. B. mit Gipsverbänden oder Wundversorgungen) und die Nachsorge nach Unfällen. Einige minimal-invasive Eingriffe wie Gelenkarthroskopien oder die Reparatur von Bänderverletzungen mittels kleiner Inzisionen können auch ambulant durchgeführt werden.
Wie wird man Unfallchirurg?
Um sich als Unfallchirurg bezeichnen zu dürfen, muss man nach Bestehen aller drei Staatsexamen des Humanmedizinstudiums und nach Erhalt der Approbation als Arzt, gemäß § 3 der Bundesärzteordnung (BÄO), eine Facharztausbildung im Bereich Orthopädie und Unfallchirurgie abschließen. Diese umfasst in Deutschland 6 Jahre, die exakten Regelungen variieren je nach Bundesland. Die fachärztliche Ausbildung kann in Weiterbildungsstätten absolviert werden, die von der jeweiligen Ärztekammer befugt sind. Dazu zählen hauptsächlich orthopädische Kliniken, Unfallkliniken, Akutkliniken und allgemeine Krankenhäuser sowie unfallchirurgische und orthopädische Praxen.
Gemäß der Weiterbildungsordnung der Ärztekammer Nordrhein umfasst die Facharztausbildung der Orthopädie und Unfallchirurgie 72 Monate Ausbildung in Chirurgie, davon:
- 48 Monate Ausbildung in Orthopädie und Unfallchirurgie
- 6 Monate Ausbildung in der Notfallaufnahme
- 6 Monate Ausbildung in der Intensivmedizin
- 12 Monate Weiterbildung zum Kompetenzerwerb in anderen Gebieten
Auf den Webseiten der Landesärztekammern findet man Suchportale, in die man Facharztbereich und Stadt eingeben kann, um sich zur Weiterbildung befugte Krankenhäuser und Praxen anzeigen zu lassen.
Welche Fortbildungen und Spezialisierungen gibt es?
Im Januar 2004 wurde im Rahmen des GKV-Modernisierungsgesetzes festgelegt, dass sich Fachärzte stetig fortbilden müssen, um ihre Facharztanerkennung behalten zu dürfen. Innerhalb von 5 Jahren sind 250 CME-Punkte (CME = Continuing Medical Education) zu sammeln: Für den Besuch von Vorträgen und Diskussionen erhält man beispielsweise einen Punkt, mehrtägige Kongresse bringen drei Punkte. Zehn Punkte kann man pro Jahr ohne Nachweise für das Selbststudium mittels Fachliteratur angerechnet bekommen.
Viele Orthopäden und Unfallchirurgen spezialisieren sich innerhalb des Fachgebiets auf bestimmte Bereiche wie Kinderorthopädie, Sportorthopädie, Wirbelsäulenchirurgie oder Endoprothetik (Gelenkersatz). Es ist jederzeit möglich, neue Behandlungsmethoden zu erlernen und zum Beispiel Schulungen zu minimal-invasiven Techniken wahrzunehmen, beispielsweise zur Arbeit mit Laparoskopen oder Endoskopen. Unfallchirurgen könnten ihre Fertigkeiten in der Notfallversorgung erweitern oder an Fortbildungen in der Onkologie (Behandlung von Tumoren) teilnehmen.
Der Weiterbildungskatalog der Bundesärztekammer beinhaltet einige spannende Zusatzweiterbildungen, die man als Ergänzung zu einem Facharzttitel abschließen kann, um eine entsprechende Zusatzbezeichnung zu erlangen. Für Fachärzte der Orthopädie und Unfallchirurgie bieten sich vor allem folgende Zusatzweiterbildungen an:
- Spezielle Unfallchirurgie: Behandlung komplexer Unfallverletzungen
- Handchirurgie: Behandlung von Verletzungen und Erkrankungen von Hand und Unterarm
- Plastische Operationen: Chirurgische Rekonstruktionen nach Verletzungen oder Weichteildefekten
- Sportmedizin: Behandlung sportbedingter Verletzungen
- Schmerztherapie: Schmerzbehandlung bei akuten und chronischen Beschwerden
Zudem bildet die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) diverse Fortbildungsveranstaltungen zu Themen wie zum Beispiel Operative Frakturversorgung oder Alterstraumatologie an.
Für das Selbststudium eignet sich die wissenschaftliche Fachzeitschrift Orthopädie und Unfallchirurgie.
Wie viel verdient ein Unfallchirurg?
Das konkrete Gehalt eines Unfallchirurgen ist davon abhängig, wo er arbeitet und wie viel Erfahrung er vorweisen kann. Der Tarifvertrag für Ärzte in kommunalen Krankenhäusern (TV-Ärzte/VKA) und der Tarifvertrag für Ärzte in Universitätskliniken (TV-Ärzte TdL) ähneln sich in ihren Angaben, in Universitätskliniken fällt die monatliche Vergütung etwas höher aus. Im ersten Jahr der Facharztausbildung verdient man in einer Uniklinik ein Einstiegsgehalt von 5.626,91 Euro brutto monatlich, das mit jedem Jahr Erfahrung um eine Stufe steigt.
Tarifverträge für Krankenhäuser machen keinen Unterschied in Bezug auf Facharztausbildungen oder Spezialisierungen, sodass die meisten stationär angestellten Fachärzte den gleichen Satz verdienen. Lediglich die hierarchische Ebene – Assistenzarzt, Facharzt, Chefarzt oder Oberarzt – sowie die Berufserfahrung haben Einfluss auf die Höhe des Einkommens. Ist man als Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie in einer Uniklinik angestellt, verdient man im ersten Jahr 7.426,63 Euro brutto monatlich, nach 9 Jahren Berufserfahrung beläuft sich das Gehalt auf 8.903,30 Euro. Mit Schichtarbeit kann man seinen monatlichen Verdienst zusätzlich anheben.
Im ambulanten Bereich unterscheiden sich die Einnahmen je nach Facharztbereich stark. Zudem unterliegen ambulante Praxen keinem Tarifvertrag und verfügen somit über einen gewissen Verhandlungsspielraum. Einige Praxisinhaber bieten angestellten Ärzten eine lukrative Umsatzbeteiligung an. Dafür ist der Gewinn einer privaten Praxis von Schwankungen geprägt und von diversen Faktoren wie Praxisstandort, Patientenanzahl, Vergütungsform der Behandlungen (gesetzlich oder privat versicherte Patienten), Anzahl der IGeL-Leistungen (individuelle Gesundheitsleistungen) sowie der allgemeinen Effizienz der Praxis abhängig.
3.173 Fachärzte für Orthopädie und Unfallchirurgie waren 2023 in eigener Praxis niedergelassen. Laut einer Studie des Statistischen Bundesamts von 2023 liegt der durchschnittliche jährliche Reinertrag einer Praxis des Fachbereichs bei 342.000 Euro. Der Reinertrag ist die Differenz zwischen den Einnahmen und den Betriebsausgaben und stellt noch nicht das Nettoeinkommen des Praxisinhabers dar. Nach Abzug von Steuern, Versicherungen, Kammerbeiträgen, Beiträgen zum Versorgungswerk, privater Altersvorsorge sowie eventuellen Kreditraten für die Praxisübernahme bleiben dem Inhaber pro Monat schätzungsweise 8.500 Euro netto.
Welche Zukunftsperspektiven hat die Orthopädie und Unfallchirurgie?
Die Zukunft der Orthopädie und Unfallchirurgie ist vielversprechend. Vor allem angesichts des stetigen technischen Fortschritts: So sollen neue Roboter-Techniken die Arbeit des Chirurgen bald noch mehr erleichtern: Mithilfe von speziellen Operationssystemen (z. B. die Da-Vinci-Reihe) werden die chirurgischen Eingriffe der Zukunft noch präziser, die Genesungszeit der Patienten kürzer und Komplikationen, die durch menschliche Hände entstanden wären, vermieden.
Allgemein geht der Trend hin zur Interventionellen Chirurgie: Immer mehr Eingriffe werden minimal-invasiv oder katheterbasiert durchgeführt. Die Weiterentwicklung von endoskopischen und laserbasierten Techniken wird dazu beitragen, die Narbenbildung zu umgehen und die Genesungszeit zu verkürzen.
Auch die Verwendung von Telemedizin wird zunehmen, vor allem im Bereich der präoperativen Beratung und der postoperativen Nachsorge. Über Plattformen wie Doctolib können Chirurgen ihre Patienten auch aus der Ferne betreuen, was den Zugang zur Versorgung verbessert und die Logistik erleichtert.
Mithilfe von genetischen Analysen und Biomarkern können Therapien künftig noch genauer auf den einzelnen Patienten abgestimmt werden. Das bedeutet weniger Nebenwirkungen und eine schnellere Heilung.
Zudem werden die Menschen immer älter, und das Alter ist häufig mit degenerativen Erkrankungen verbunden, für die eine orthopädische bzw. unfallchirurgische Behandlung notwendig ist. Demnach wird der Bedarf nach Fachärzten dieser Disziplin auch in Zukunft bestehen.
Fazit – Lohnt sich der Weg zum Unfallchirurgen?
Der Weg zum Unfallchirurg lohnt sich. Das zeigt sich sogar statistisch: Die Orthopädie und Unfallchirurgie gehört zu den beliebtesten Facharztausbildungen. 35 % aller Chirurgen – und es gibt 8 Teilgebiete – sind Unfallchirurgen. Das breite Fachspektrum und die stetige technologische Weiterentwicklung des Fachbereichs machen die Arbeit besonders spannend. Fachärzte mit Interesse an modernen Technologien könnten sich angesichts der rasanten technologischen Fortschritte sehr wohl fühlen.
Unfallchirurgen arbeiten häufig in Notfallsituationen, was den Beruf dynamisch und herausfordernd macht. Für viele Ärzte ist die Arbeit im Akutbereich besonders reizvoll und erfüllend. Gleichzeitig sollte man bedenken, dass der Arbeitsalltag in einer Klinik häufig mit langen Arbeitszeiten, Bereitschaftsdiensten und hoher Verantwortung verbunden ist, die eine gesunde Work-Life-Balance erschweren. Im ambulanten Bereich kann es deutlich ruhiger zugehen.
Die Nachfrage nach Unfallchirurgen ist hoch, sowohl im stationären als auch im ambulanten Bereich. Zudem bieten sich vielfältige Weiterentwicklungsmöglichkeiten an, zum Beispiel in der Traumatologie oder bezüglich spezieller Operationsverfahren.
Mit einer hohen Stressresilienz, dem Interesse an moderner Technologie und dem Wunsch, Menschen in Akutsituationen zu helfen oder gar das Leben zu retten, könnte man sich als Unfallchirurg wohl fühlen.
FAQs
Was macht ein Unfallchirurg?
Unfallchirurgen haben nach ihrem Medizinstudium die Facharztausbildung Orthopädie- und Unfallchirurgie abgeschlossen (die Facharztausbildungen wurden 2005 zusammengefasst). Sie behandeln eine breite Palette an Verletzungen und Erkrankungen, von Knochenbrüchen über Weichteilverletzungen bis hin zu komplexen Traumafällen. Unfallchirurgen versorgen zum Beispiel Leistenbrüche, Gelenkverrenkungen, Arthrose oder Bänderrisse.
Wie wird man Unfallchirurg?
Um sich als Unfallchirurg bezeichnen zu dürfen, muss man, nach Bestehen aller drei Staatsexamen des Humanmedizinstudiums und nach Erhalt der Approbation als Arzt, eine Facharztausbildung im Bereich Orthopädie und Unfallchirurgie abschließen. Die Ausbildung kann in Weiterbildungsstätten absolviert werden, die von der jeweiligen Ärztekammer befugt sind. Dazu zählen hauptsächlich orthopädische Kliniken, Unfallkliniken, Akutkliniken und allgemeine Krankenhäuser sowie unfallchirurgische und orthopädische Praxen.
Wie viel verdient ein Unfallchirurg?
Im ersten Jahr der Facharztausbildung verdient man in einer Uniklinik ein Einstiegsgehalt von 5.626,91 Euro brutto monatlich, das mit jedem Jahr Erfahrung um eine Stufe steigt. Nach Abschluss der Ausbildung erhält man zu Beginn 7.426,63 Euro brutto monatlich, nach 9 Jahren Berufserfahrung beläuft sich das Gehalt auf 8.903,30 Euro. In privater Praxis für Orthopädie und Unfallchirurgie bleiben dem Inhaber am Ende des Monats schätzungsweise 8.500 Euro netto.
Wie lange dauert die Ausbildung zum Unfallchirurgen?
Die Ausbildung zum Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie dauert in der Regel 6 Jahre.

Julia Tech
Julia Tech hat Mehrsprachige Kommunikation mit dem Schwerpunkt Translation an der TH Köln studiert und 6 Monate davon an der Université Aix-Marseille im Süden Frankreichs verbracht. Französisch ist ihre Herzenssprache, aber auch im Deutschen ist sie sehr sprachgewandt. Neben ihrem feinen Gespür für zwischenmenschliche Kommunikation interessiert sie sich für Psychologie, Philosophie und Tauchen.
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